Blogtour Kernstaub: Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft




Willkommen, ihr Lieben, zum letzten Tag der Kernstaub Blogtour. In den letzten Tagen gab es viel zum Nachdenken, Lachen und zu Erfahren. In den bisherigen 6 Stationen wurde unheimlich viel über Kernstaub berichtet, über das Buch selbst, die Charaktere, die Gegenstände, die Inspiration, die Autorin und den Stil. Am Ende bin ich nun dran und lege einen Rahmen um das Ganze. Heute geht es um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kernstaub-Trilogie.

Ihr kennt die vergangenen Beiträge noch nicht? Dann schaut gleich hier nach:

Montag 03.08. - Selection Books - Vorstellung des Buches
Dienstag 04.08. - Tanjas Rezensionen - Interview mit den Charakteren
Mittwoch 05.08. - Tausend Bücher - Wichtige Gegenstände - Die Taschenuhren
Samstag 08.08. -  Ginas Bücherleben - Interview mit der Autorin


Die Vergangenheit

Wie kam es zu Kernstaub?
FanArt von Jookpub
Kernstaub ist alt. Ein richtiger Roman-Opa. Als ich vor 5 Jahren – an einem sonnigen, kühlen
August-Tag – damit begann, die ersten Worte für den Roman zu schreiben, war mir nicht klar, wie lange mich dieses Werk begleiten würde. Ich habe – wie sicherlich viele Autoren – auch Werke, an denen ich bereits länger geschrieben habe als 5 Jahre. Aber hier kommt erstens erschwerend hinzu, dass ich die Trilogie bisher noch nicht einmal zu Hälfte beendet habe. Gerade mal zu einem Viertel, schätzungsweise. 
Und zweitens habe ich Kernstaub damals, vor 5 Jahren, eher aus einer Laune heraus geschaffen. Als ich 2009 mit dem Studium begann, hatte ich bereits viele Romane und viele Reihen geschrieben. Darunter auch viele, die noch nie von jemandem gelesen wurden. Ich hatte es währenddessen irgendwie geschafft, mich in eine Schreibkrise zu manövrieren, in der ich immer wieder Romane begann und nicht wirklich weiterkam, weil ich das Gefühl hatte, etwas würde fehlen. Das führte dazu, dass ich nach einem relativ intensiven emotionalen Tief entschloss, erst einmal nicht mehr zu schreiben. (Und wer mich kennt, kann sich vielleicht vorstellen, was für ein krasser Einschnitt das für mich war.)

Ich habe mir also erst einmal Zeit für mich und andere Sachen genommen und versucht, so viel wie möglich mit Freunden zu machen, um nicht über meine Probleme mit dem Schreiben nachdenken zu müssen. Aber ganz ohne dass ich es wollte, reift eine neue Idee in meinem Kopf heran. Und wow, sie reifte genau wegen dieser Umstände extrem lange. Ein halbes Jahr trug ich die Grundidee zu Kernstaub mit mir herum, reicherte sie im Kopf immer und immer weiter durch mehr Details an, veränderte sie, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, ich würde platzen, wenn ich nicht sofort alles aufschreiben würde. 

Das war Kernstaub’s Geburtstunde. Ich schrieb alles auf, was ich in den letzten Monaten gesammelt hatte und begann an einem Augustabend, den Prolog zu tippen. "Cosmic Love" von Florence + The Machine lief im Hintergrund in Dauerschleife.


Was veränderte sich durch Kernstaub?
FanArt von Andra @ Two drawn girls
Im Grunde erst einmal nichts. Ich höre immer wieder die Frage, ob das Schreiben oder der Roman mein Privatleben fressen. Oder ob sie zu meinem Privatleben geworden wären. Das kann ich aber beides nicht bestätigen. Ja, ich habe einen Job und ja, ich schreibe viel, mache inzwischen auch viel mit Social Media. Aber ich nehme mir trotzdem Zeit für Freunde und Familie, für Entspannung und vollkommenes Abschalten. Und klar, das ist eine Gratwanderung, aber ich kenne Autorinnen, die noch viel mehr stemmen. Die neben dem Schreiben und dem Job auch noch ihre Familie managen und das fabelhaft machen. 
Natürlich nimmt ein Hobby sehr ein. Aber das ist ja bei den meisten kreativen Menschen so und nicht nur beschränkt auf Autoren. Bis auf, dass ich endlich wieder ein Projekt hatte, das mich einnahm, veränderte sich zumindest in meinem Leben nichts.

Es änderte sich aber etwas auf schreibtechnischer Ebene. 
Ich schreibe bereits Gedichte, seitdem ich einen Stift halten kann. Klar, die waren früher peinliche Reime, spiegelten aber immer in sehr komprimierter Form die Dinge wider, die mich den Tag über bewegten und zum Nachdenken brachten. Vom Sinn des Lebens bis hin zu den kleinsten Dingen. Ich verarbeitete bis zu diesem Punkt einfach alles lyrisch. 
Ich weiß nicht, was passiert ist, dass es bei Kernstaub anders wurde. Aber bei diesem Roman realisierte ich, dass ich all die Gedanken, die ich in Gedichte packte, ja auch in einem Roman verarbeiten könnte. Und was noch besser war: Das Thema, das Kernstaub behandelte, passte einfach perfekt dazu. Und so war der "außergewöhnliche" Stil des Werkes geboren.


Die Gegenwart

FanArt von Yaegiri
5 Jahre sind lang. Warum gebe ich nicht auf?
Das werde ich immer wieder gefragt. Aber: Nur weil 5 Jahre eine verdammt lange Zeit meines Lebens sind und das Ende noch nicht wirklich in Sicht ist, bedeutet das nicht, dass ich langsam ungeduldig werde oder das Gefühl habe, keine Zeit mehr zu haben. Im Gegenteil. Ich gehe die Sache ruhig an. Ich schreibe natürlich so viel ich kann, aber ich setze mir keine unrealistischen Ziele. Wenn ich die Trilogie in 5 Jahren beendet haben werde, dann ist das gut. Ist aber auch nicht schlimm, wenn ich noch 10 Jahre brauche. Denn die Gedanken und die Hintergründe für die Geschichte sind für mich noch immer so aktuell, wie damals, als ich mit dem Schreiben anfangen habe. 

Kernstaub ist wie eine Sammlung meiner tiefsten Beweggründe und Gedanken. Verpackt in eine Geschichte. Es ist meine Suche nach dem Sinn des Lebens, eine Ode an die Vergänglichkeit, eine Anklage an unseren Umgang mit der Welt und ein Gedicht über alles, was perfekt und unperfekt in dieser Welt ist. Und diese Gedanken verlieren bei mir glaube ich nie an Aktualität.




Die Zukunft

Wie geht es weiter?
Gute Frage. Vielleicht schreibe ich noch 5, 10 oder 15 Jahre an dieser Trilogie. Abbrechen werde ich sie nie, seien die Zweifel auch ab und an noch so groß. Ich habe noch nie ein Projekt abgebrochen, bei dem ich schon so weit gekommen bin. Und ich habe glaube ich selten einen Roman geschrieben, der mir so aus dem Herzen spricht wie dieser. Sicherlich werde ich irgendwann auf die Anfänge zurückblicken und sehen, was ich hätte anders machen können. Das tue ich auch jetzt schon, immerhin sind die ersten Kapitel inzwischen schon 5 Jahre alt. Aber hey: Wir entwickeln uns alle und das hört nie auf. Also werde ich auch auf etwas zurückblicken können, an dem ich große Stationen meiner eigenen schriftstellerischen und emotionalen Entwicklung werde nachvollziehen können. 

Allein für dieses Jahr ist vieles geplant, von dem ich hoffe, dass es mich selbst und auch euch weiterbringen wird! Hier mal ein paar Termine im Überblick. 

  • Nächste Woche startet das große Geburtstagsevent, bei dem viele befreundete Autoren teilnehmen. Und ich freue mich riesig. 
  • Anfang September wird Beth von Elisabeth G. Gatterburg Photography ein Shooting für das Cover von Weltasche 2 veranstalten und ich bin mir sicher, dass etwas Geniales dabei herauskommt. 
  • Ende September habe ich hoffentlich endlich meinen nächsten Spin-Off zur französischen Revolution fertig, den die liebe Saskia von Who is Kafka? bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. 
  • Mitte Oktober findet dann die Frankfurter Buchmesse statt, bei der ich (natürlich privat) dabei sein werde und hoffentlich viele tolle Leute endlich mal treffe oder kennenlerne. (Und natürlich auch wiedersehe. Juhu!)
  • Im November ist dann der alljährliche NaNoWriMo, den ich mir auch dieses Jahr nicht werde entgehen lassen
  • Und im Dezember ist es dann hoffentlich so weit und ich habe den ersten Aufschlag von Weltasche 1 beendet, der dann überarbeitet und hoffentlich im Frühjahr 2016 veröffentlicht werden kann.
Dieses Jahr wird also definitiv nicht langweilig!


Gewinnspiel

Wenn ihr jetzt verschwinden wollt, dann wartet noch einen Moment, denn es gibt natürlich auch noch etwas zu gewinnen. Wie das bei einer Blogtour üblich ist, könnt ihr durch Kommentare Lose sammeln. Jeder Kommentar auf einem der teilnehmenden Blogs zählt als ein Los. Wenn ihr also alle 7 Einträge kommentiert und die Fragen beantwortet habt, habt ihr sieben Lose im Topf und damit die höchste Gewinnchance! Falls ihr kein Bloggerprofil etc. habt oder nicht anonym kommentieren möchtet, dürft ihr mir auch gerne eine E-Mail an marie@kernstaub.de schicken!


Die Preise
1. Preis: 1 Kernstaub Taschenbuch
2. und 3. Preis: Jeweils ein 1 E-Book von Kernstaub & Fatal Lights
Zu allen Plätzen gibt es zusätzlich noch Goodies - unter anderem
Postkarten, Sticker und Limited Edition Visitenkarten.



Meine Gewinnspielfrage an euch:
Wenn ihr einmal Zweifel habt, an dem, was ihr tut: Was muntert euch dann wieder auf und wie zieht ihr euch dann aus eurem Loch?


Ich bin schon gespannt!
Und: Wenn ihr noch Fragen an mich habt, dann nur heraus damit!


Bis Morgen Abend um 21 Uhr habt ihr Zeit, die Fragen auf allen Blogs zu beantworten. Dann mache ich mich an die Auslosung ♥


14 Kommentare:

  1. Es hilft immer, erstmal ein paar Nächte darüber zu schlafen, ehe man sich von den Zweifeln runterziehen lässt. Oft entstehen sie nämlich aus Müdigkeit, Stress, weil es gerade in der Schule/im Job nicht so gut läuft oder man sich mit jemanden gestritten hat und man sich insgesamt nicht gut fühlt. Dann fallen die eigenen Schwächen stärker ins Gewicht und man sieht die Sache nicht mehr klar. Nach ein paar Tagen Distanz, wenn sich vlt auch der Rest drumherum gelegt hat, sieht die Situation dann schon wieder ganz anders aus :) Außerdem sollte man sich auch die guten Dinge in Erinnerung rufen, was man gut gemacht hat, was man kann, Lob von anderen und wie weit man schon gekommen ist, was man erreicht hat. Generell ist es auch hilfreich, mit Leuten über die Zweifel zu reden, von denen man weiß, dass sie auch ehrliche Antworten geben.

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  2. Zuallererst:
    Danke für dieses wundervolle Event, danke für die Blogtour, für die vielen Einblicke. Wie schön, dass ich erst kurz vorher das Buch beendet habe und so die Beiträge auf eine Weise genießen konnte, die mir anders nicht möglich gewesen wären.
    "Kernstaub" und "Fatal Lights" waren toll <3

    Zweifel... Ich gebe ehrlich zu, dass ich selten Zweifel am Schreiben selbst habe. Meine letzte Schreibkrise hatte ich um 2005/2006 herum, als ich eine Deutschlehrerin hatte, die mich kleinhielt und bei der ich schlicht irgendwann das Gefühl hatte, dass sie Recht hat und ich nicht wirklich schreiben kann. Das waren die unproduktivsten Sommerferien meines Lebens und so lächerlich es klingt, für einen Teenager war das hart. Ich war 16 Jahre alt, ich war ehrgeizig und ich fühlte mich systematisch niedergedrückt. Da ging einfach gar nichts mehr.
    Das Problem hat sich aber quasi wie von selbst gelöst, als ich in der Oberstube wieder eine engagierte Lehrerin hatte, die meine Kreativität nicht niederdrückte, sondern förderte. Ich schrieb an manchen Tagen drei-vier Sonette und eine Kurzgeschichte oder so. Die produktivste Zeit meines Schullebens (die in einem furchtbar peinlichen Selfpublisher-Kurzschluss endete, zum Glück ist dieser Unsinn so gut wie vergriffen...).
    Seitdem hatte ich eigentlich nie mehr richtig tiefgreifende Zweifel am Schreiben an sich. Es gab Zeiten, da wollte ich nicht oder war so unglücklich, dass ich erstmal andere Dinge in meinem Leben auf die Reihe bringen musste, ehe ich schreiben konnte.
    Ab dann hat mich nie mehr etwas so niedergedrückt, dass ich nicht wieder aufgestanden wäre.
    Ab und zu habe ich aber irgendwie... Müdigkeit. Gerade wenn ein Projekt schon ewig an mir hängt oder ich durch eine Reihe dringend notwendiger und schwieriger Szenen durchmuss (und keine Erfahrung mit dieser Art Szene habe) und es sich sperrig schreibt und es mich demotiviert. Aber irgendwie tröste ich mich damit, dass auch diese Szene irgendwann vorbei ist, ich eine Szene UND eine Erfahrung reicher bin und beim Überarbeiten sowieso alles einfacher wird.

    Und ach, die Fanart ist so schön <3

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  3. Nachdem mein erster Kommentar irgendwie bei nem Absturz meines Browser verschütt gegangen ist, probiere ich es jetzt nochmal :)

    Bei Zweifeln/Frustration denke ich an all die Punkte, wo Leute mir gesagt haben, dass ich nicht gut genug oder gar völlig chancenlos wäre. Und denen ich gezeigt habe, wie falsch sie liegen. Und dabei erinnere ich mich an das Gefühl des Triumphes über meine Zweifler und ich erinnere mich an den Stolz, durchgehalten zu haben, trotz Angst, Frust, Selbstzweifeln - und auch der Stolz darüber, nicht bereuen zu müssen, alles hingeschmissen zu haben. Das ist letztlich das Wichtigste - ich möchte stolz auf mich selber sein können, nichts bereuen. Solche Gedanken geben mir meist wieder neuen Antrieb.

    Das ist aber jetzt auch die Gedanken- und emotionsintensivste Art und Weise, mich aus einem Loch zu holen. Etwas einfacher, aber dafür ein bisschen uncool, sind kitschige Filme zu gucken. Kann zum Beispiel "Home" sehr empfehlen, ein Film über einen kleinen Außerirdischen, der von seinem Volk für das personifizierte Unglück gehalten wird, der sogar alle inklusive Erde in Gefahr bringt - und dann den Mut fasst, über sich selbst hinauszuwachsen, ohne dass es ihm jemand zugetraut hätte. Und das sind (merklich :p) solche Kitsch-Filme zum Lachen und Weinen, die mir helfen, alles wieder relativ positiv zu sehen :)

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  4. Hallo und guten Tag,

    Zweifel....nun es kommt auch immer darauf an, was mein persönliches Tuen für Auswirkungen hat auf mein Umfeld. Eine blöde Bemerkung an Freund oder Bekannte kann man schnell mit einer Entschuldigung aus der Welt schaffen.

    Schwieriger wird es in der Familie, denn da sind die Bindungen meistens doch noch enger und da nagt eine bestimmte Sache schon immer noch an mir und lässt mich persönlich nicht los.

    Und ich versuche mich damit zu trösten...das die Zeit vielleicht etwas an vergessen und Veränderung für mich und meine Familie bringen wird.

    In diesem Sinne einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

    Danke auch an alle teilnehmenden Blogger und die Autorin Marie Grasshoff für diese interessant gestaltet Blogtour.

    LG..Karin..

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  5. Wenn ich Zweifel habe, was manchmal beim Schreiben oder beim Fotografieren kommt, dann höre ich erst einmal traurige Musik tatsächlich, ich drücke so richtig in die Wunde und schreibe dann meine Gedanken auf oder spiele Klavier oder so. Meistens hilft das. Wenn es aber nicht hilft und ich wirklich in ein Loch falle, dann habe ich Freunde, die mich wieder auf den Boden der Tatsachen bringen, die mir sagen, dass das, wenn ich tue oder getan habe, gut war und dass ich das Ziel nicht aus den Augen verlieren darf. Ich glaube, dass man viel zu sehr noch schaut, wie weit der weg ist, anstatt zu realisieren, dass man schon viel von der Strecke geschafft hat. Ansonsten ziehe ich mich manchmal auch einfach zurück, sortiere meine Gedanken, indem ich sie aufschreibe, ein wenig in mich selber gekehrt bin und dann schließt sich der Kreislauf, denn dann setze ich mich wieder an mein Klavier, spiele dann selber die traurige Musik und dann geht es meistens wieder bergauf. Irgendwie so.

    Soll ich dir eigentlich eine Mail schicken? Ich bin leider nicht auf jedem Blog als Yasi gespeichert, sondern manchmal auch Gedankenbilder/Yasemin104, weil das nicht anders ging.

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  6. Mein Freund muntert mich auf. Das ist zwar keine sehr ausschweifende Antwort, aber so ist es. Egal bei was, sei es bei meiner Selbstständigkeit, bei meinen Hobbies wie dem Schreiben oder anderen Dingen - er steht immer da und sagt 'mach es!' oder 'wolltest du nicht noch das machen?' oder 'du musst das beenden!'. Das hilft mir extrem und ohne würden viele Sachen gar nicht zustande kommen <3

    Liebe Grüße

    Tina

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  7. Ich habe auch viele Zweifel gehabt bevor mein Erstling SAMT rausgekommen ist. Aber die sind inzwischen verflogen. Ob erfolgreich oder nicht, egal, eine neue Welt tut sich auf und ich werde was draus machen. Auf jeden Fall bewundere ich, mit wieviel Kreativität du dein Projekt antreibst. Einfach toll.

    Liebe Grüße
    Helen Baxter

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  8. Wenn mich Zweifel auffressen - und kleine Kiras scheinen sie besonders gerne zu fressen, ich weiß, fragwürdiger Geschmack, aber mein Gott, über Geschmack soll man nicht streiten - hilft es mir, mich daran zu erinnern, wieso ich begonnen habe, das zu tun, was ich da gerade zu bezweifeln beginne.
    Da ich eine schrecklich verkopfte Persönlichkeit bin, also bestimmt stundenlang darüber nachgedacht habe, gibt es gute Gründe, zu tun, was ich tue. Und wenn es nur der Grund ist, etwas herauszufinden. Und wenn dieses Etwas auch nur mich betrifft.
    Mit dem meisten, das ich schreibe, erkläre ich mir meine Welt. Oder versuche mich ihr wenigstens zu nähern.

    Ich gebe mir gern selbst einen Sinn, weil ich den Glauben daran, dass es jemand anderen gibt, der es für mich übernimmt, langsam zu verlieren beginne.

    Ich werde mir Kernstaub zulegen. Durch diese Blogtour hat es mich in den letzten Tagen sehr begleitet und auch inspiriert. Da will ich doch mal wissen, was dahinter steht.
    Großes Kompliment an dich.

    Ich bin sehr gespannt!

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  9. Oh ich kenn das mit den Tiefs.
    Man fühlt sich wie auf offenem Meer in einem Sturm ohne Leuchtturm.
    Hilflos, einsam manchmal und ohne Sicht nach vorne.

    Ich rede meistens mit meinen Eltern, Freunden oder auch den Liebsten aus dem Netz *-* gehe zum Sport. Dabei kann ich abschalten, mich auspowern und auf andere Gedanken kommen. Ich zeichne, meistens kommen damit die Ideen und Gedanken wieder. Reite, denn Pferde oder Tiere allgemein haben immer etwas Positives und die Tiefs sind dann meistens zumindest besser.

    Oder ich nehme mir einfach eine Auszeit, ziehe die Handbremse und sage ok, es reixht. Niemand ist immer belastbar und Tiefs sind normal. Einfach abschalten und zu sich finden. Seine Gedanken ordnen und dann seine Ziele wiederfinden. Dann kommt man meistens wiedee auf den richtigen Weg. Einfach das machen, worauf man Lust hat und wenn es Dvd's gucken ist :3

    Und marie, wir stehen hinter dir, egal was passiert♡ und ich freu mich auf die fbm *-* ich knuddel dich hihi :D

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  10. Mich muntert auf: Jammern. Eine ganze Weile lang. Laut. Und Ausgiebig. Schokolade hilft kaum, da ich die sowieso in Endlosschleife konsumiere... Und knuddeln nach dem verständnisvollen "zuhören" (physische Anwesenheit reicht mir meist aus ;) )

    ABER mir hilft tatsächlich: Schlafen. Abstand gewinnen. 1-2 Tage nix daran arbeiten. Und dann (denn es geht
    meist ums Schreiben) den Stift ins Papier bohren, bis mir die Finger brechen. Zum Teil im wahrsten Sinne, denn das heißt nicht, dass ich dann viele Wörter hinzaubere.
    Und: Schreibratgeber lesen. Irgendwie motivieren die mich immer wieder. Und wieder. Und wieder.
    Und wenn ich wieder eine Szene geschafft habe, gehts von da an meist etwas locker flockiger weiter.

    LG (und ch wünsche immer lockere Fingergelenke zum schnellen Tippen)
    Melanie

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  11. Meist hilft es, wenn ich ein paar Nächte drüber schlafe. Ansonsten suche ich das Gespräch mit einer guten Freundin oder sogar meiner Mutter. Meinen Ärger und meinen Frust unterdrücke ich dabei nicht, das macht es nur noch schlimmer. Zur Entspannung dann noch ein gutes Buch und Naschzeug und die Welt sieht gleich viel besser aus :)

    Liebe Grüße!
    Melanie

    PS: Ich möchte gerne für das TB in den Lostopf hüpfen :)

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  12. Hey =)
    Ich will auch was gewinnen =D sieht alles so hübsch aus! *.*
    Zur Frage: Mein Freund. Er inspiriert und ermutigt mich immer wieder und ich will ihn beeindrucken, das lässt mich weiter machen. Aber auch meine Leser auf meinem Blog, denen ich auch immer wieder etwas neues bieten will.
    Und ganz wichtig für mich: niemals stillstehen. Immer etwas machen. Keine Zeit lassen um faul zu werden und zu zweifeln.

    LG
    Elisabeth
    http://elisabethgatterburg.blogspot.co.at

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  13. Huhu liebe Marie! :)
    Im Laufe dieser Blogtour durfte ich dein tolles Buch immer besser kennen lernen und deshalb würde ich mich riesig freuen wenn ich gewinnen würde. *--* Am meisten ermutigt mich meine Schwester, da sie mich immer auf den Boden der Tatsachen bringt wenn ich mir mal wieder zu viele Sorgen mache oder vor lauter Gedanken den richtigen Weg nicht mehr sehe. ^-^

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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  14. Hallo,

    wenn mich Zweifel plagen dann wende ich mich an meine Familie oder Freunde, die sicher irgendwo noch was positives sehen was ich übersehe und mich immer wieder aufmuntern können, einfach indem sie da sind.

    Liebe Grüße
    SaBine

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Lernt mich kennen

Ich bin Marie Graßhoff, 26. Autorin, Bloggerin, Designerin, Booknerd & Social Media Mensch. Verfolgt mich auf meinem Weg durch die Welt und lasst euch in das Märchen meines Lebens entführen.

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