Nachhallendes Glück

In Frühlingsnächten barfuß über Kopfsteinpflaster schweigsamer Städte laufen, Zigarettenrauch und Weingeschmack auf der Zunge. Um Schultern gelegte Arme, als wir durch warmes Straßenlaternenlicht wandeln und ausgelassen lachen. Stimmen und Musik dringen aus anliegenden Lokalen. Nachhallendes Glück.


Manchmal erdrückt mich die Frage darum, was die Welt uns wohl vorenthält, denn immer öfter begegne ich in letzter Zeit Menschen mit unerfüllten Träumen. Oder unerreichbaren Träumen. Oder Träumen, die gar so unerreichbar sind, dass man sich kaum wagt, über sie zu sprechen, weil sie so kindisch und dumm klingen. Und ich frage mich, was der richtige Weg ist: Ihnen nachzugehen, sie zu verfolgen, immer und immer wieder zu stolpern, um am Ende vielleicht doch an ihnen zu zerbrechen - oder sie gar nicht erst zuzulassen, andere Wege zu gehen. Ich weiß es nicht. Ich bin auch so ein "Ich spreche nur über meine Träume als wären es Witze"-Typ, weil ich Angst habe, dafür ausgelacht oder verurteilt zu werden. Und weil ich weiß, dass ich vermutlich eh nie eine Chance bekommen werde, sie zu verwirklichen. 

Aber ich versuche, nicht so viel darüber nachzudenken, weil die letzten Tage einfach zu ausgelassen und schön waren. Unternehmungen mit Freunden, viele Telefonate und Skype-Gespräche mit Menschen, die sich inzwischen über ganz Deutschland verteilt haben, und vor allem schönes Frühlingswetter, blühendes Grün, das mich zum Schreiben anregt und motiviert. Seit gestern Abend/heute Morgen habe ich wieder eine neue zündende Idee für einen Roman, die einem Gedanken folgt, den ich schon lange gehegt habe. Leider wird es wahrscheinlich noch eine halbe Ewigkeit dauern, bis ich dazu komme, sie zu schreiben, weil ich noch immer am zweiten Band von Kernstaub sitze. Aber wer weiß. Vielleicht nimmt sie mich ja auch mehr ein und ich kann demnächst noch ein wenig mehr davon berichten. 

2 Kommentare:

  1. Ich glaub meine Träume sind mega einfach gestrickt. In meinem Kopf sind grundsätzlich immer 2 Träume im Vordergrund.

    Zum einen möchte ich später eine eigene Familie haben ( Da meine Familie nicht sehr groß ist und ich vermutlich unheimlich viel Liebe zu geben haben ).
    Zum anderen möchte ich aber auch Menschen glücklich machen. Ich stell mir immer wieder vor wie es wäre viel Geld zu besitzen um etwas auf die Beine zu stellen. Um Künstlern, Schreibern, Schauspielern, Musikern etc. etwas zu ermöglichen. Es wäre so schön die Träume anderer Menschen wahr werden zu lassen, ihnen ein Licht zu geben oder ihnen generell eine Chance auf die Erfüllung dieses Traumes zu gewähren. Ich mach mir eigentlich unheimlich wenig aus meinen eigenen Träumen ( ich schreib immer so paradoxes Zeug ) aber was anderes brauch ich mir gar nicht wünschen oder erträumen.

    Es gibt unheimlich talentierte Menschen die etwas mit dem erreichen könnten, was sie zu bieten haben. Eine Gabe, ein Talent. Ich finde es immer so schade wenn Träume unerfüllt bleiben, wenn man sich später fragt ob man alles dafür gegeben hat oder ob man daran zerbricht.
    Ich wünschte mir wirklich sowas aus dieser Welt zu schaffen. Klar liegt es nicht in meiner Macht alle Menschen dieser Welt ständig glücklich zu machen, ich werde es eh nie erreichen jeden Menschen glücklich zu machen. Aber vielleicht ist es ein Anfang einer einzigen Person dabei zu helfen sich die Träume zu erfüllen.

    Hmm wer andere Menschen für ihre Träume oder Ziele auslacht ist eine schreckliche Person. Wie kann man jemanden für sowas verurteilen oder auslachen?! Jeder Mensch sollte das Recht haben seine Träume und Ziele offen aus der Seele zu sprechen. Dafür sollte man sich niemals schämen oder unwohl fühlen.

    Träume sollten immer etwas Schönes sein an das man sich klammern kann, die einen offen lassen und einen vorantreiben. Egal wie kindisch oder dumm sie klingen, wir haben doch alle etwas was unser Herz aufschlagen lässt, etwas was uns grinsen lässt wenn wir daran denken. Einen Traum.

    Ich meine was soll ich zu meinen Träumen sagen :D irgendwie scheint es so einfach und unnötig zu sein von sowas zu träumen ( Familie ). Da die Wahrscheinlichkeit der Erfüllung nun auch net soooo arg gering ist. Aber für mich gibt es kaum etwas Schöneres. Ich habe mir eben lange Gedanken darüber gemacht was ich mir wirklich wünsche oder erträume und auch wenn ich gerne... nein sogar es liebe zu schreiben, es ist kein konkreter Teil meiner Träume. Ich schreibe um andere Menschen glücklich zu machen, um mich selber glücklich zu machen.

    Träume sind nichts wofür man sich schämen sollte :).

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    1. Das sind wirklich wunderschöne Gedanken und Träume und natürlich hoffe ich für dich, dass sie in Erfüllung gehen. Hach, wenn jeder Mensch so wäre wie du, würden wir in einer besseren Welt leben ♥

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Lernt mich kennen

Ich bin Marie Graßhoff, 26. Autorin, Bloggerin, Designerin, Booknerd & Social Media Mensch. Verfolgt mich auf meinem Weg durch die Welt und lasst euch in das Märchen meines Lebens entführen.

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