Zu viel Fleisch, zu wenig Energie


Als die Erinnerungen mich am Ende der Nacht langsam zu verschonen beginnen, bleiben nicht einmal mehr Träume übrig, denn egal, in welche Richtung ich mich wende, jeder Gedanke scheint schon hundert Mal gedacht, jede Theorie schon hundert mal aufgestellt worden zu sein und irgendwann versiegen sogar die Tränen, weil sie plötzlich neben der allumgebenden Existenz des Leides nur noch so wenig Bestand haben.

Meine Beine wanken, mir ist schwindlig, als ich mich erhebe und benommen halte ich mich an einem der Schränke fest, um mich aus dem Raum zu schlängeln. Zu wenig Schlaf und zu viele Sorgen in diesem Körper. Wäre ich doch nur eine Maschine, dann hätte ich all dieses Übel nicht mehr zu ertragen.
Warum bin ich organisch?
Zu viel Fleisch, zu wenig Energie.
Zu viel Fleisch, zu wenig Energie.

2 Kommentare:

  1. Ich kenne das, was du hier beschreibst, viel zu gut :/

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  2. Schlimm, dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin. -knuddel-

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Ich bin Marie Graßhoff, 26. Autorin, Bloggerin, Designerin, Booknerd & Social Media Mensch. Verfolgt mich auf meinem Weg durch die Welt und lasst euch in das Märchen meines Lebens entführen.

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